PRESSE
30. November 2009 Pressemitteilung - Ausstellung zählt nach einem Monat 4.000 Besucher - Diözese Rottenburg-Suttgart
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1. November 2009 Pressemitteilung zur Ausstellungseröffnung - Diözese Rottenburg-Stuttgart
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26. Oktober 2009 Pressemitteilung - Diözese Rottenburg-Suttgart
(PDF|25 KB)
7. August 2009 Pressemitteilung - Diözese Rottenburg-Stuttgart
(PDF|15 KB)
14. Mai 2009 Pressemitteilung - KILAG
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19. April 2008 - 3sat
Video - Die Fotografen der Toten
BESUCHERSTIMMEN
Rotes Buch
Ich staune über das innere Lächeln der Verstorbenen, darüber, wie sie ihren Frieden gefunden haben…
Nur der weiß recht zu leben, der recht zu sterben weiß.
Ich lerne allmählich, was diese Verstorbenen schon gelernt haben.
Ein interessanter Kontrast – draußen die Königsstraße voll Menschen, die versuchen Schnäppchen zu ergattern – der ganze Konsumterror und hier der Hinweis auf das wesentliche Leben und Sterben
Dies ist eine sehr einfühlsame Art, mit Leiden und Tod umzugehen. In vielen Gesichtern sieht man die Erleichterung und den Frieden.
Offenheit, Gelassenheit sogar Zufriedenheit kann ich in den noch Lebenden sehen. Bei den Verstorbenen Frieden.
Ich danke Ihnen für diese Ausstellung, für das Leben, das der Tod bringt. Früher glaubte ich, es sei ein Widerspruch. Heute ahne ich, dass wir uns alle in einem Kreis(lauf) befinden, jeder an einer anderen Stelle, aber alle in gleicher Bewegung. Danke, dass es Menschen gab und gibt, die darüber sprechen, die zuhören und aufschreiben, die den Mut haben zu fotografieren. Ich wünsche dass mehr Menschen den Mut haben, sich dem zu stellen.
Danke an alle, die im Hospiz arbeiten. Durch die Ausstellung wird ihr Tun besser wahrgenommen und gewürdigt.
Es ist tröstlich für mich, die entspannten Gesichter der Verstorbenen zu sehen.
Wir müssen lernen, so lange wir leben – und zum Schluss müssen wir auch das Sterben lernen.
Diese Ausstellung ist ganz außerordentlich berührend und gleichzeitig tröstlich. Vielen Dank!
„Es kommt die Stunde, in der wir unseren Schatten verlieren.
Da wird ein Geflügelter sein, der es sieht und der sich freut und achtet, dass wir nicht scheitern am Grund der Stunden“
Die Fotos „davor“…man sieht so berührend, wie ernst der Fotograf den jeweiligen Menschen in seinem Sein genommen hat. Die Fotos „danach“…als ob die Stirnen von diesem „Geflügelten“ geküsst worden wären… Danke!
Gut, dass Menschen den Mut hatten, zu fotografieren und sich fotografieren zu lassen. Der Tod bekommt somit ein Gesicht und wir ein Bild. Allerdings braucht man auch die Geschichte, die mit dem Bild verbunden ist, um zu verstehen.
Das schafft nur die Fotografie mit einem Fotografen, der die Würde fühlt und bewahrt.
Das „Drum-Rum“ – die Menschen, die hier durch die Ausstellung führen, die sich für ein Gespräch zur Verfügung stellen – das und diese sind sehr besonders in dieser Ausstellung!
Authentizität pur – sehr offene ehrliche Ausdrücke!
Orte, wo Menschen in Frieden und Ruhe gehen können – Zukunft.
Man kann dem Tod ins Gesicht sehen – Angst?!
Sterben und geboren sein sind Eins. Wenn ich dies erkenne, werde ich Mensch. Danke für die würdevollen und erleuchtenden Seelenbilder. Hochachtung für den Mut zu dieser Ausstellung. Symbolisch. Die Treppe nach unten, die Rosen, Wasser, Steine…Geh in dich, steige hinab und erblicke.
Ein heiliger Raum…
Gott ist gegenwärtig
Luft die alles füllet, drin wir alle schweben, aller Dinge Grund und Leben.
Lass mein Herz übermütig wie ein Adler schweben und in Dir nur leben.
Die ganze Lebensgeschichte spricht bereits aus den Bildern
Gelöste ungelöste Probleme
Phantastische Menschen, die scheinbar ganz übergangslos zu gehen schienen – oder ist das linke Bild der „nächste“ Tag? Geistiges Bewusstsein schien den Tod unendlich leichter zu machen. Manche sterben auch nur, weil sie an den Tod, vorzeitigen Tod „glauben“. Menschen sind dabei, die im Tod das „Licht“, wahres Glück, schauen.
Es war sehr bewegend. Wir kommen aus einer Hospizgruppe und konnten schon viele wertvolle Erfahrungen machen. Die Bilder und die Lebensbeschreibungen sind sehr eindrucksvoll und zeigen, dass jedes Sterben einmalig ist. Die Lebensgeschichte begleitet das Sterben bis zum Ende.
Ich wünsche mir, dass jeder, der diese Ausstellung besucht, begreifen kann, dass Leben und Tod immer Gegenwert sind, und die Aufgabe mutig und vertrauensvoll angeht, der Übung des eigenen Sterben-Lernens nicht auszuweichen.
Das Leben hat zwar einen Anfang, aber kein Ende. Das Staunen verlässt uns nie.
Bin sehr berührt und sehr getröstet! Der Tod ist Teil des Lebens geben wir ihm seinen Platz zurück
Berührend, fast beglückend und beschenkt fühle ich mich nach dem Sehen dieser Ausstellung.
Seltsam, dass manche erst im Tod Frieden finden und nicht im Leben.
Wie unterschiedliche Menschen mit dem Tod umgehen, abhängig aber auch unabhängig von Religion, Alter, Familie und dem gelebten Leben.
Sehr beeindruckende Ausstellung, vor allem die Stille in diesem Raum, man wird zum Nachdenken angeregt und denkt sich in das Leben der einzelnen Portraits hinein. Hätte mich auch fotografieren lassen, aber bis jetzt ist alles gut. Bis irgendwann…
Als Krankenschwester und ehrenamtliche Seelsorgerin bin ich mit dem Sterben vertraut. Und trotzdem haben mich die Bilder und die Lebensgeschichten sehr bewegt.
Eine wunderbare Ausstellung
Sie macht sprachlos – nachdenklich.
Ich habe mich schon seit Jahren auf die Ausstellung gefreut und hatte erst jetzt die Gelegenheit, sie anzusehen. Ich bin berührt.
Konfrontation bedeutet, einer Grenze zu begegnen. Die Erfahrung hat immer etwas Sinnvolles, Heilsames und Erweiterndes. Vielen Dank.
Jedes Leben verläuft anders und jedes Sterben auch. Es ist schön, wenn diese Spielräume eingeräumt werden können. Die Ausstellung hat mich tief bewegt…
Eine wirklich sehr bewegende Ausstellung mit vielen tollen Charakteren! Sie zeigt, dass man sein Leben in jeder Sekunde genießen sollte, um den Abschied nicht scheuen zu müssen.
Jetzt muss ich schnell noch zu den Lebenden!
Es ist seltsam, wenn man nach der eindrücklichen Stille dieser Ausstellung wieder in das pralle laute Leben der Innenstadt geht…
Diese Bilder rühren an – sensibilisieren – wühlen auf – trösten.
Betroffen, bewegt, erlöst…
Leben ist oft ein Kampf und der Tod befreit, obwohl man es oft andersherum sieht.
Die Sichtweise vom Tod hat sich verändert.
Die Gesichter der Toten verbinden „Frieden“.
Noch einmal tanzen, sich drehen in wirbelnden Kreisen unter blühenden Bäumen im Garten.
It´s a time for dancing.
Das Thema ist notwendig, die Bilder ergreifend. Wenn nur alle Menschen so begleitet sterben dürfen könnten.
Lebe und denke nicht an morgen.
Der Tod macht mir keine Angst.
Gut, dass es so eine Ausstellung gibt, denn solange man an verstorbenen Menschen denkt, sind sie niemals wirklich tot.
Das Leben ist etwas sehr Kostbares. Und der Tod kann für manchen so befreiend sein. In meinen Augen hat jeder Tod einen Grund. Man muss ihn nur verstehen/ wollen!
Die Seelen der Toten werden irgendwo auf der Welt weiterleben und sie werden uns nie allein lassen. Sie helfen uns weiter…
Genießt jeden Tag!
Die Verwandlung, ja die sichtbare Erlösung zwischen beiden Aufnahen kann berühren.
Ich bin sehr beeindruckt, von der hervorragenden Qualität der Portrait-Aufnahmen – bin sehr dankbar gewesen für den stillen Führer, den ich zum Glück vorher gelesen hatte – dadurch habe ich die Ausstellung als wirkliche Begegnung mit dem jeweiligen Gegenüber und mir selbst erlebt und gehe tief beeindruckt und reich beschenkt in mein Leben zurück! Mit dennoch großer Freude irgendwann in „das andere Leben“ – sehr schöne Botschaften durch die jeweils rechten Bilder– die nehme ich auch als großes Geschenk mit! Werde die Ausstellung meinen Patienten und Freunden weiterempfehlen! Ein herzlicher Dank
Wenn die Zeit endet, beginnt die Ewigkeit.
Wenn wir die Augen (im Tod) schließen, werden wir in einem Lichte stehen, wo die Sonne nur der Schatten ist.
Nach dem Betrachten der Bilder gewinnt der Satz „Der Friede sei mit dir“ eine ganz neue Bedeutung. Alles, was im Leben wichtig erscheint, verfliegt. Glück, Zorn, Neid, Herzlichkeit – egal ob positiv oder negativ – alles, was sich auf den Bildern der Lebenden widerspiegelt, ist gegangen. Und zurück bleibt nur der Frieden.
Wenn aus Liebe Leben wird: wird ein Mensch geboren! Geburt geschieht von allein, aber das Sterben muss begleitet werden. Danke Gott, dass du das ewige Leben schenkst und wir in Gewissheit auf Erden leben dürfen es gibt eine Ewigkeit bei dir.
Vielen Dank für diese wunderschön und respektvoll gestalteten und philosophischen Bilder!
Der Tod ist der letzte Schritt hin zur Selbstfindung.
Ich glaube, am meisten hat mich die große Würde ergriffen, die hier dem einzelnen Menschen und auch dem Tod gegeben wird.
….ich will weiter leben!
Sterben heißt Übergang zum ewigen Leben!
Der Tod ist ein roter Faden, der sich durch das ganze Leben zieht, man weiß nie richtig, wann er aufhört. Deshalb ist es auch wichtig, sich mit seinem Tod zu beschäftigen.
Leben, Liebe und Tod – endlich ist der Kreis geschlossen.
Vielen Dank für den Leitfaden des Lebens und die sehr direkten Worte. Es hat mir alle Emotionen geöffnet und mich zum Weinen und Lachen gebracht.
„Beschäftigung mit dem Tod“ – schenkt Freude am Leben. Danke für die Bilder, Gedanken, Texte, Gefühle
Das Rad, das zur Vollendung strebt…hier sehr einfühlsam und ehrlich zu erleben.
Eine sehr persönliche Vorbereitung auf den Prozess der Verabschiedung.
Die Ausstellung:
Berührend – das Leben aus ihren Blicken
Karg
Erfüllt
Hoffnung
Enttäuschung
Die Augen wenden
Die Seele nach außen
Der Tod wendet sie nach innen.
Die Reise kommt ans Ende.
Ist dort der Empfang?
Sterben kann man nie
Glaube an das Gute, dann kann deine Liebe nicht krank werden, denn Trauer ist, wenn man sich festnehmen lassen tut.
Ich bin hier und stelle fest. Der Tag X kommt immer zu früh! Trotz Angst und Furcht freue ich mich darauf. Jetzt sage ich mir „Leben, Genuss, Freude sollen solange im Vordergrund stehen, wie ich es mir leisten kann.
Berührend, tröstlich, Verzweiflung (wenn man die Kinderbilder sieht), vielleicht die der jungen Mutter mit vier Kindern, schafft es die Ausstellung, einem ein bisschen die Angst vor dem Tod zu nehmen.
Willig folge ich führender Hand
Willig ersteige ich steilste Pfade
Entführe mich aus finsterem Land
Führe mich ins Licht
In das Leuchten der Gnade
Deo gratias
Die Ausstellung, besser gesagt das Geschriebene zeigt, dass viele Menschen nicht alleine sein wollen. In den Gesichtern sieht man die Traurigkeit und die Angst. Es zeigt, niemand muss allein gelassen werden. Das lernt man hier. Danke.
Es ist sehr bewegend, wie liebevoll und würdevoll diese Menschen bei ihrem letzten „Weg“ begleitet werden und auch Besucher daran teilhaben können. Diese Ausstellung spendet viel Trost und Zuversicht und macht mir wieder bewusst, dass das Sterben zu jedem Leben, auch zu meinem gehört.
Vielen Dank für den Mut solch eine Ausstellung zu machen! Es hat mich tief berührt, obwohl ich am Anfang skeptisch war (womöglich aus Angst davor, dass diese Ausstellung zu sensationslüstern sei). Aber es ist eine mehr als gelungene Ausstellung und es ist schön zu sehen, dass versucht wird, dieses Thema zu enttabuisieren.
Schwarzes Buch
Zwei Mal habe ich in einer Ausstellung geweint – einmal angesichts der Tiefen der Schönheit und des Lebens und jetzt hier angesichts der Endlichkeit des Seins.
Es ist kein Abschied für immer, sondern ein Wiedersehen. Eine wundervolle Ausstellung, die mit aller Würde zeigt, wie friedlich der Tod doch sein kann.
Abschied ist schwer
Loslassen für immer
Vielleicht ist sterben leicht
Aufatmen
Es gibt ein Leben vor dem Tod!
Nutzen wir jeden Augenblick, der uns geschenkt wird, um nach Liebe, Weisheit und Mitgefühl zu streben.
Schrift auf einem Grabstein:
„So wie du bist – war ich einmal;
So wie ich jetzt bin – wirst du einmal.“
Die Augen sind verschlossen – und doch: man sieht förmlich wie dahinter eine Begegnung stattfindet!
Durch diese Eindrücke hier kann man seine eigenen Schicksalsschläge etwas besser akzeptieren, annehmen und verstehen. Diese Ausstellung war sehr beeindruckend, aufwühlend und interessant zugleich. Man stellt sich die Frage, wie wohl das eigene Sterben einmal aussehen wird.
…und hofft, dass es nicht so bald sein wird.
Die Einfachheit und Natürlichkeit dieses Themas, das uns alle betrifft und doch so oft verdrängt wird ist beeindruckend vermittelt.
Ich bin froh, hier gewesen zu sein. Meine Eltern und Schwiegereltern sind an Krebs gestorben, und ich habe selbst auch Krebs. Aber diese Bilder haben mich beruhigt und ich lebe froh und nachdenklich weiter.
Augen-Blicke
Leuchtende und matte Augen,
lebhafte und müde
sanfte und kämpferische
fragende und antwortende
Blicke, die ermutigen:
Siehe, das liegt noch vor dir!
Euer Herz sei ohne Angst,
fürchte dich nicht.
Es ist gut.
Ein-malig
Für mich
Und
Dich…
Zwei - dreimal meinte ich ein mir bekanntes Gesicht zu erkennen – dann las ich den Namen: es waren/sind „nur“ Doppelgänger!
Oder doch mehr?
Ich werde sehr nachdenklich, auch für mich selber…
In meiner Arbeit mit alten Menschen ist das noch mal eine besondere Art, auf den Menschen zu schauen – und eine andere als ich es im Alltag erlebe. Und so hat jeder seine Geschichte.
Wir sind immer auf dem Weg,…auch auf dem Weg zur Auferstehung. Kein Buch sagt mehr aus….
Wir sind dankbar dafür, dass es Menschen gibt, die den Mut haben uns zu zeigen, dass der Tod Erlösung sein kann. Dankbar dafür, dass der Tod Frieden bringen kann. Wir sind dankbar für den Augenblick des Gegensatzes. Danke für den Spiegel!
„Der Tod ist das Tor am Ende eines mühsam gewordenen Weges“ Vielen Dank für die Ein- und Ausblicke.
Kein Bild, kein Blick hat mich erschreckt, aber auch nicht beruhigt. Es ist ein Ende. Wie viele gibt es davon? …und vor jedem Ende muss ein Anfang gewesen sein!
Der Tod scheint das Schönste zu sein, was das Leben zu bieten hat.
Die Aufforderung an uns Lebende, jeden Tag als ganz besonderen zu leben und anscheinend Nebensächliches bewusst wahr zu nehmen.
Niemand der mit dem Sterbenden gesprochen hat, wenige, die den Mut finden dem Sterben, dem Sterbenden zu begegnen.
Sprecht mit dem Menschen über den Tod. Es ist das wichtigste für ihn.
Mein Spontaneindruck: Viele Gesichter sind im Tod entspannt, manche schön, manche tief gezeichnet! Diese Bilder beruhigen! Jeder Schritt im Leben ist ein Schritt zum Tod hin!
Ja, komm lehre mich über die wichtigste Etappe meines Lebens und hinaufsteigen zu Ihm, der mir das Leben schenkte. Zu Ihm hinauf!
Ich denke oft über Sterben und Tod nach. Ich bitte Gott um einen gnädigen Tod.
Ist’s ein Wegweiser? 20 Jahre bin ich schon allein und brauche niemanden fragen. Vielleicht kann ich noch nützlich sein.
Bilder die den Tod lehren,
ihm ein Gesicht geben,
Raum für den Tod,
von Angesicht zu Angesicht.
Leben heißt loslassen.
Und loslassen bedeutet, das Leben zu akzeptieren, als etwas nicht Greifbares, als etwas Freies, Spontanes und Grenzenloses.
Zen-Lehre
…Denn Leben heißt auch irgendwann zu sterben.
Wie festlich ist der Tod, wie groß. Ich werde als Zeuge nie aufhören, mich vor dem Sterben zu verneigen. Wie gut, wenn man den Tod als einen „verlässlichen Freund“ begreifen kann – und wie gut, wenn man im auf ihn zugehen schon das Licht dahinter spürt; dem Sterben dann mit Vertrauen begegnen kann.
Meine Zeit steht in deinen Händen! Gott lenkt diese Welt, nicht wir Menschen, und das ist tröstlich.
Festhalten und loslassen, immer wieder, immer neu, sich immer wiederholend…bis zum Schluss. Leben ist eine Gnade, aber so schwer. Vielen Dank für die Zeit, die ich in Ruhe mit dem Leben und Sterben erfahren durfte.
Voller Ehrfurcht spüre ich die Dimensionen, Welten in den Gesichtern – Zeichnungen, Landschaften des gelebten Lebens und des ungelebten.
Was bleibt ist die Liebe.
Da ist ein Land der Lebenden
Und ein Land der Toten,
und die Brücke zwischen Ihnen
ist die Liebe –
das einzig Bleibende
der einzige Sinn.
Genau das empfinde ich auch. Es wäre für mich sicher schön, noch 1–2 Wochen in einem Hospiz zu leben, wo so eine ruhige, heitere Atmosphäre herrscht.
Es ist zu spüren, dass der Tod nicht ein Ende ist, sondern ein Anfang; ein Beginn in Erleichterung, in Frieden, und das gibt Hoffnung.
Es in Worte zu fassen, was hier geboten ist, fällt sehr schwer. Nur so viel: Mögen viele Leute kommen und die Bilder anschauen, dass alle Personen die Angst vor dem Sterben verlieren.
Es ist gut, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen, auch wenn er vielleicht noch weit weg ist.
Schicksale, die traurig machen und berühren. Mir hat es die Angst nicht genommen. Ich gehe mit einem großen Päckchen nach Hause – vieles zum Nachdenken, zum In-mich-Reinfühlen. Ich werde heute meinen Kurs als Sterbebegleiterin beginnen – auf den ich mich sehr freue, weil ich trotz aller Traurigkeit und Berührtseins aus eigener Erfahrung weiß, wie reich die Zeit, die man mit Sterbenden verbringt, sein kann und wie wichtig es ist, immer wieder über sein eigenes DA-Sein nachzudenken.
Seltsam – diese Intimität der Bilder – als sähe man das Privateste der Menschen…Und doch erschreckt mich die Verbitterung und Wut und Machtlosigkeit einiger Gesichter. Ich hatte mir eher friedvolle Ausdrücke vorgestellt. Diese Ausstellung hat mich sehr nachdenklich gemacht.
Am letzten Samstag starb meine Schwester. Wir hatten den Gehirntumor bzw. die Lungenentzündung unterschätzt und waren total überrascht. Heute ist Freitag und am kommenden Dienstag ist die Trauerfeier zur Einäscherung. Unbedingt wollte ich diese Ausstellung (mit Führung) erleben, bevor wir sie verabschieden. Warum? Ich weiß es nicht, vielleicht weil ich wusste, dass eine Ausstellung nur „schöne“ Bilder zeigen würde; Bilder, die keine Angst machen. So ist Annette nun eine von denen, die schnell vom Leben in den Tod gegangen sind, und sie sehen (fast) alle friedlich aus.
Seit zehn Jahren arbeite ich im Hospiz Stuttgart auf der Station. Das Sterben und die Verstorbenen sind mir bekannt. Bei dieser Ausstellung ist mir bewusst geworden, wie schön, wie friedlich die Ausstrahlung der verstorbenen Menschen ist und meine Angst vor dem Sterben flog weg von mir für diesen Moment.
Die Augen sind das Fenster zur Seele!
Eine große Frage stellt sich mir:
Warum erkennen wir das „leben“ wollen, wenn wir nicht mehr leben können. Eine Auforderung zu leben an uns alle! Jetzt!
Heute habe ich diese besondere Ausstellung besucht. Als ich alles angeschaut/gelesen hatte, verweilte ich noch eine gewisse Zeit hier im Sofa vor diesen Bildern. Danach bin ich an den Tischen vorbei und habe mir einige Beschreibungen – Erläuterungen mitgenommen und bin die Treppe hochgelaufen. Auf der vorletzten Stufe lese ich in meiner Hand auf dem Faltblatt „Sterben ist Lebensaufgabe des Menschen“ und ich weiß urplötzlich vom tiefsten inneren meines Herzens, dass dieser Satz für mich nicht gültig ist. Es muss heißen „LEBEN ist die Lebensaufgabe des Menschen“ und dies wahrhaftig und in jedem Augenblick! Danke für diese klare, bewusste Einsicht! Ich lasse das Faltblatt hier!
Es ist sehr anrührend und eindrucksvoll mit wie viel mehr Würde und Frieden Menschen, also wir alle, sterben. Es berührt und gibt Trost, wir sind nicht allein gelassen.
Das Leben ist vielseitig – der Tod auch.
In gewisser Weise unerbittlich wie der Tod war auch die Kamera, die jede Falte, jeden Pickel und jedes Härchen im Gesicht erfasst hat. Trotz dieser Unerbittlichkeit wünsche ich mir und jedem anderen, im Moment des Todes die Gnade Jesu Christi zu erfahren, welcher sagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird das Leben haben.“
Eindrückliche Bilder und Biografien, die zum Nachdenken anregen…
…ein gutes Gespräch
…man geht bewusster hinaus in die Welt
Dem Tod ins Auge sehen, das Leben loslassen, Frieden finden, zur Ruhe kommen.
„Da lernt man Schweigen! – Im Tod ist Leben!“
Danke für die Berührung mit dem Unaussprechlichen!
Am Buß- und Bettag
…mitten im Leben sind wir vom Tod umgeben…
Aus „Zufall“ bin ich hierher geführt worden. Diese berührende Ausstellung ist eine Hinführung auch zum Leben – wenn nicht jetzt – wann dann? Sie hat mich betroffen gemacht, sehr nachdenklich, hat meine eiligen Schritte verlangsamt. Was ist wirklich wichtig angesichts dessen, dass wir alle auf dem Weg zum Tod sind?? DANKE für diese Momente des Innehaltens – wohin gehen wir? Immer nach Hause.
Eine sehr beeindruckende Ausstellung, hatte vor langen das Buch in der Medienzentrale in einem Satz durchgelesen. Wenn so behütet sterben möglich ist, brauche ich keine Angst zu haben. Ich bin 55 Jahre und erfreue mich guter Gesundheit und lebe gerne und intensiv. Ich bin ein gläubiger Mensch und bin gewiss, ich werde mal „drüben“ erwartet.
Im Angesichts des Todes ist Beten nicht mehr peinlich, sondern das vertraute Gespräch mit dem, der auf mich wartet. Jesus Christus – unser Retter!
„Oh Herr gib jedem seinen eignen Tod.
Das Sterben, das aus jenem Leben geht,
darin er Liebe hatte, Sinn und Not.“ (R. M. Rilke)
Es ist nicht nur die Ausstellung selber, sondern der Anblick des Todes, welcher mich tief berührt.
Jetzt gibt es die Menschheit schon so lange und doch können und werden wir den Tod wohl nie begreifen. Wie dankbar bin ich, dass ich glauben darf, dass weder Tod noch Leben uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die da ist in Christus. Der Herr ist auferstanden, deshalb auch wir. Halleluja. Amen.
„Wenn ich einmal soll scheiden, so scheide nicht von mir. Wenn ich den Tod soll leiden, so tritt du dann herfür…“Danke, dass auch ich auf diesem Wege Deine Begleitung haben werde.
Kehren wir öfter bei uns selbst ein.
Sterben die Menschen wie sie gelebt haben?
Leben
Sterben
Und Vergehen
Hoffen auf ein Wiedersehen
Mit denen, die schon weggegangen,
wo die Seele dennoch hängt,
uns in die Vollendung drängt.
Die MEISTEN starben in Würde und BETREUT…
VIELEN ist das allerdings nicht möglich, weil sie unter anderen Bedingungen sterben müssen.
Eine sehr beeindruckende und mich tief berührende Ausstellung – bringt es doch viele Gefühle und Erinnerungen an meine geliebte Mutter hoch, die im November 1996 nach sechsmonatiger Krankheit zu schnell starb. Weinend kann ich mit einer anderen Ausstellungsteilnehmerin ins Gespräch. Auch sie weinte, denn ihr Mann war erst vergangenes Jahr gestorben! So wird die Ausstellung auch ein Ort für TRAUER. Gerade deshalb sind Ausstellungen wie diese für alle Menschen wichtig, denn die Auseinandersetzung mit der Ehrlichkeit macht das Leben reicher, lässt uns das Leben im Hier und Jetzt bewusster leben. Ich wünsche noch vielen vielen Menschen in diese Ausstellung zu kommen. „Die TRAUER ist eine anspruchsvolle Dame. Sie will gesehen, gehört, ernst genommen, verstanden akzeptiert und mitfühlend bestätigt werden…“ Dieses Zitat stammt von dem Trauerforscher Jorgos Canacakis.
Der Glaube tröstet, wo die Liebe weint!
Die Hoffnung stirbt zuletzt
So viele Gedanken fliegen durch meinen Kopf, dass es schwierig ist, überhaupt einen zu fassen zu kriegen: Ist das Sterben leichter, wenn man geliebt hat? Oder ist es schwerer? Oder gibt es keinen Unterschied?
Ich bin froh, dass ich hier war. Ich wünsche und glaube, dass auch ich nach dem Tod so viel Frieden ausstrahle. Es geht mir gut und danach auch meiner Seele.
Wie schön und entspannt die Menschen aussehen, wenn die Schmerzen, die Ängste und die Wahrheit sie verlassen haben. Ich bin sehr berührt.
Leben wir unser Leben, anständig und voller Demut, damit wir am Ende friedlich und zufrieden gehen können. Wir bestimmen nicht das Ende, aber vieles davor.
Was werde ich bereuen, hoffen, vermissen, vor meinem Tode? Werde ich bereuen, dass ich gestern meinen Freund verlassen habe?
Sehr tröstlich für mich, diese beeindruckenden Aufnahmen zu betrachten; sehr bewegend – die Wunde durch den Tod meiner 92-jährigen Mutter vor 12 Wochen ist noch frisch.
Das Leben kann soviel Leid und demgegenüber auch soviel Glück bringen. Warum gehen manche Menschen im Glück und manche mussten im Leben fortwährend leiden?
Dennoch – immer den Moment und das Leben genießen, der Tod kommt bestimmt. Aber das Leben ist nun da und muss ausgekostet werden. Danke für die Ausstellung und das damit verbundene In-Sich-Gehen.
Augenblicke
Augen blicken
Wer weiß wohin
Wer zeigt die Richtung
Himmel
Es macht einen betroffen, dass die meisten der Fotografierten dem eigentlichen Sinn des Lebens nicht begegnet sind. Tröstlich ist jedoch, dass einige keine Angst vor dem Tod hatten. Ich wünsche mir, dass wir unserem oft unbekannten Nächsten die Ewigkeitshoffnung besser vermitteln können. Beeindruckend fand ich, dass die meisten im Tod viel friedlicher und gelöster aussahen – sie haben endlich ihren Frieden gefunden.
„Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre abzugewinnen, sondern darauf, den Jahren mehr Leben.“ Seneca
In Gedanken an G. die gerade am Sterben ist…
„Jeder Augenblick kommt nur einmal im Leben vor und jede Träne ist eine Perle, die man sammeln muss…“
Jeder Mensch ist wichtig und hat seine Menschenwürde. Hier ist ein Ort für die Trauer um meinen Vater, mit dessen Tod ich ausgesöhnt bin.
Mögen die Engel euch beschützen, schöne Seelen.
„Mein Elfchen“
Hier
Mit mir
Und mit dir
Sag mir, wohin wir
Verreisen…
Ich gehe mit einem Gefühl des Friedens. Sterben gehört dazu!
Augenblicke
Augen blicken
Wer weiß wohin
Wie weit nach innen
Ruhe
Ich bin berührt
Mein Herz schlägt außer mir
Ich halte mein Herz
Ich weine…
Ich bin berührt
Zufällig sah ich draußen das Plakat, es zog mich hierher wer weiß, warum? Es wird mir klar werden. Ich denke dankbar an die Seelen dieser Gestorbenen irgendwo.
Ich habe noch keine Ausstellung erlebt, in der es so STILL war! Dass wir im Augenblick des Todes unser Plappern einstellen, hat etwas sehr beruhigendes.
„Der Glaube tröstet, wo die Liebe weint.“ Viele Menschen durfte ich auf ihrem letzten Lebenswege begleiten, in der Klinik oder zu Hause. Auch meine Eltern und zwei meiner Geschwister mit 55 und 57 Jahren. Es ist immer wieder neu ein berührendes Erlebnis, das Hin-über-gehen-dürfen“ jedes Menschen, aber auch die Lebensgeschichten!
Ich bin so froh, dass ich Jesus habe.
Eigenartig: draußen tobt der Weihnachtsmarkt – und hier: gesammelter Frieden. Ist Sterben am Ende nur ein kleiner Schritt – in Frieden, Würde und Schönheit!
Nach meinem ersten Jahr mit Sterbenden hatte ich so viele Geschichten, Gesichter, Menschen. IN den Bildern kommt noch einmal so der ein oder andere ins Bewusstsein, in lebendiger Gestalt vor mir oder im Tod! Aber jedes Bild hat eine eigene spannende Geschichte! Ich kann die Toten nicht mehr zählen, aber ich hoffe, dass ich dem einen oder anderen ein geduldiger Begleiter war!
Der Tod ist groß.
Wir sind die Seinen
lachenden Munds.
Wenn wir uns mitten im Leben meinen,
wagt er zu weinen
mitten in uns. (R.M. Rilke)
…Vor meinem eigenen Tod ist mir nicht bang…
Doch mit dem Tod des anderen muss ich leben!...
Eigentlich war ich zum Einkaufen Und Bummeln in Stuttgart, als ich zufällig auf diese Ausstellung stieß. Draußen in der Fußgängerzone überall Weihnachtsstimmung, Lärm, Konsum, Geld ausgeben – hier drinnen…das wirkliche Leben, zu dem auch der Tod gehört. Traurig, aber tröstlich. Tröstlich deshalb, weil alle Gesichter im Tod einen Frieden ausstrahlen. Das ist es auch, was ich von hier mitnehme. Ganz am Ende ist Frieden.
Eine wirklich wunderschöne Ausstellung…Bewegend, traurig und lustig…
Ganz Mensch eben..
Kein Tag wiederholt sich
Kein Augenblick wie jeder
Einatmen und ausatmen
Leben eben
Danke für die unvergessliche Zeit.
Wir können unserem Leben nicht mehr Tage hinzufügen – aber jedem Tag Leben geben.
„In jedem Jetzt ist Ewigkeit“
Halleluja, Es gibt das ewige Leben! Dank sei Gott dem Herrn.
Memento
Vor meinem eigenen Tod ist mir nicht bang,
nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
Allein im Nebel tast ich todentlang
und lass mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.
Der weiß es wohl, dem Gleiches widerfuhr –
und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: Den eignen Tod, den stirbt man nur;
doch mit dem Tod der anderen muss man leben.
(Mascha Kaléko)
„…Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben…wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!... (Hesse)
Herr lehre mich bedenken, dass ich sterben muss, damit ich weise werde.
Meine erste bewusste Berührung mit dem Thema Tod erlebte ich heute in dieser Ausstellung. Es war sehr ergreifend, tief bewegend aber auch ermutigend für mich, mich diesem Thema weiter zu nähern und meine Scheu davor zu überwinden.
Nach kontroverser Diskussion mit meiner 18- jährigen Tochter, ob „so was“ nötig sei, sein dürfe oder gar nötig ist, bin ich nach dem Besuch der Ausstellung überzeugter als zuvor und kann mit einem klaren „Ja“ antworten. Ja zum Leben, Ja zum Sterben und zum Tod. Es gehört in einen Kreis.
Was leben wir doch so „sicher“, als würden wir hier ewig am Leben bleiben. Das Leben – kostbar – anvertraut – zerbrechlich, behutsam möchte ich damit umgehen, und wenn man einen Menschen in den Tod und gleichzeitig in das ewige Leben begleitet, in die offenen Arme Jesu, dann ist keine Angst mehr vor dem eigenen Tod.
Es war beruhigend und schön wie manche Menschen einen schönen und entspannten Gesichtsausdruck im Tod gefunden haben. So schrecklich kann der Abschied nicht sein.
Heute morgen um 5 Uhr verstirbt mein Schwager, ca. sechs Monate nach der Diagnose Krebs – viel zu früh erst 52. Wir regeln das Nötigste, ich bringe meine Schwester heim, will aber noch nicht zurück fahren und bummle noch durch die Königsstraße – entdecke diese Ausstellung. Vielen Dank dafür. Sie ist sehr, sehr mutig. Und für mich genau zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Vielleicht hat doch alles seinen Sinn.
Täglich fast durch meine Arbeit mit dem Tod konfrontiert fand ich diese Portraits sehr entspannt. Dem Tod haben die Bilder oft die Angst und den Schrecken genommen.
Ich möchte in die Hospizarbeit gehen – erst vor kurzem traf ich diese Entscheidung. Diese Ausstellung zeigt mir, dass diese Entscheidung für mich die richtige ist.
Ohne den Tod gibt es kein wirkliches Leben. Aber das Leben loszulassen scheint so schwer zu sein. Ich finde alle Fotos schön, stehe davor und bin neugierig auf die Menschen hinter den Bildern. Die Ausstellung stößt die Auseinandersetzung mit dem Leben – und mit dem Sterben als Teil des Lebens – an.
Träume nicht dein Leben, sondern leben deine Träume!
Das „schlimmste“ Bild ist das von dem Mann, der nicht mehr sprechen und auf seine Mitmenschen reagieren kann… „schlimme“ Bilder von Toten gibt es für mich in dieser Ausstellung nicht. Und das traurigste ist, dass Menschen im Leben zurückbleiben, wenn andere sterben. Davor habe ich immer noch Angst.
Das menschliche Antlitz
Die Ikone Gottes
Ich bin dankbar Ein-Blick haben zu dürfen über die Schwellen von Leben und Sterben. Es ist wertvoll, „die Stimmen der Lebenden“ noch einmal hören zu dürfen. Stimmen, die ich mitnehmen will ins Leben. Eine wert-volle Ausstellung
Fangt an zu leben, bevor es zu spät ist!
Genieße jeden Tag, als ob es dein letzter wäre!
Das Leben ist schön!
Keiner von uns weiß, wie sein Sterben sein wird. Ich bin froh, dass Jesus Christus vorausgegangen ist und auf mich wartet. Trotzdem sind viele Gedanken da, die mich jetzt bewegen.
Eine sehenswerte Ausstellung, die den Impuls gibt: Lebe jetzt und nicht, wenn ich mal in Ruhestand bin, dann…
Hoffnung
Wartende Augen
Viele quälende Fragen
Wer kann mich verstehen?
Weiterleben
Jetzt sehe ich mich und die Menschen mit anderen Augen.
Ganz stark
Ganz harter Tobak
Für die Mittagspause
Es ist wie ein Spiegel
Hat mich absolut bereichert
Licht und Liebe in ALLEM
Kraft und Frieden liegen eng beieinander.
Christus spricht: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“
Wow! Jetzt leben!
Wie schön ist der Mensch, wenn er loslässt.
Das Leben ist schön. Danken wir Gott für jeden Tag und lasse unser Lebensende Ruhe und Frieden sein.
Die Augen der noch Lebenden sind sehr friedlich und gelassen im Ausdruck.
Wir (meine Familie) möchten die Tage glücklich und dankbar, vor allem zufrieden leben. So dass der Tod uns eines Tages nicht schwerer fällt als es ist.
Zwei Dinge werden mir klar:
„Bedenke, dass Du sterblich bist, auf dass du klug wirst“
„Ich hätte schon früher vergeben und vergessen sollen.“
„Noch bist du da
Wirf deine Angst
in die Luft
(…)
Noch
duftet die Nelke
singt die Drossel
noch darfst du
lieben
Worte
verschenken
noch bist du da
Sei was du bist
Gib was du hast“
ROSE AUSLÄNDER
Ich danke für die Gelegenheit, spüren zu dürfen, wie wertvoll jeder Moment ist.
P.S. Seit dem ersten Besuch der Ausstellung in Kassel habe ich einige Menschen als Hospizhelfer bis zum Tod begleitet!
Nun sehe ich den Tod mit anderen Augen. Ich bin mir nun sicher es kommt etwas Gutes nach dem Tod.
Wenn ich könnte, hätte ich mein Leben für das kleine Baby gegeben!!
„Tage, wenn sie scheinbar uns entgleiten,
gleiten leise doch in uns hinein…“(Rilke)
So sehen wir uns konfrontiert mit unserer eigenen Endlichkeit. Danke
Danke für diese Ausstellung
– als Inputs für uns aus der Altenpflegeausbildung
– für all’ die Erinnerungen an Verstorbene
– für das eigene Nachdenken
VIELE „ZORNESFALTEN“ sind verschwunden. Alle sehen entspannt und friedlich aus.
Gebet
Herr: unser kleines Leben, – ein Inzwischen,
Durch das wir aus dem Nichts ins Nichts enteilen.
Und unsre Jahre: Sparen, die verwinden.
Und unser ganzes Sein: nur ein Einstweilen.
Was weiß du, Blinder, von des Stummen Leiden!
Steckt nicht ein König oft in Bettlerschuhen?
Wer sind wir denn, um richtend zu entscheiden?
Uns ward bestimmt, zu glauben und zu tun.
– Lass du uns wissen, ohne viel zu fragen.
Lehr uns in Demut schuldlos zu verzeihn.
Gib uns die Kraft, dies alles zu ertragen.
und lass uns einsam, nicht verlassen sein.
Befreiung
Der Glockengießer, der sein Werk vollbringt,
zerstört die Form –
und seine Glocke klingt.
So auch zerstört
mit seinem Schwingenschlag
der Tod die Form,
auf dass die SEELE TÖNEN MAG!
(Manfred Kyber)
Wir Lebenden sind bedrückt, haben Angst. Die Toten nicht, sie brauchen keine Kompromisse mehr zu machen.
Wie arm der Mensch, der nie an sein Sterben denkt!
Ich denke an alle die Menschen, die nicht das Glück haben begleitet zu sterben.
Ich will leben – obwohl ich keine Angst vom Sterben habe. Schön, dass es Hospize gibt. Ein Trost, wenn man schon am Krebs erkrankt war/ist.
Danke für die Ausstellung. Es war schön, hier so viele jungen Menschen zu sehen. Tragisch ist der Tod nicht, viele Gesichter zeigten Erlösung von …. Wir gehen alle diesen Weg und wenn es geht gemeinsam, gestützt vom Partner. Es bleibt ganz bestimmt das Wesentliche. Danke für diese große, stille, ehrliche Ausstellung.
Teilweise
schön
Menschsein
merkwürdig geisterfüllt sein
Trotzdem sind die Bilder als festgehalten schwierig
(Kenne Todesnähe, mehrmals)
Es entsteht der Eindruck, vielleicht die Gewissheit, dass Menschen die im Glauben d. h. mit Gott durchs Leben gegangen sind, sich leichter mit dem Tod tun, ja sich sogar auf das „Leben nach dem Tod“ freuen!
Wie kostbar ist das Leben! Wie geheimnisvoll der Tod! = Endlich Frieden.
Sehr beeindruckend, mutig von den Lebenden/Sterbenden. Trost, Hoffnung, aber auch Entsetzen. Was ist da noch wichtig? Liebe!
Wunder-schöne Aufnahmen dieser wundervollen Menschen – die alle gelebt haben, gekämpft und ihre Würde auch in Krankheit und im Angesicht des Todes bewahrten…
In großer Achtung
Meine Schwester (58, Lehrerin, engagiert ihr Leben lang) starb vor 3 Monaten. Dessen eingedenk, sehe ich diese Ausstellung mit offenen Augen. Mir scheint, die Bilder der Gestorbenen leben, sind gar lebendiger als die Bilder der Lebenden …
eine mutige Ausstellung – achtsam gestaltet.
Als ich den Artikel in der Stuttgarter Zeitung gelesen habe, wusste ich sofort da muss ich rein. Viele Freunde von mir sind in diesem Jahr an Krebs gestorben. Oft bleiben einem nur Eindrücke. Die aber sind es, an die wir uns erinnern.
Und wir denken immer, wir haben noch so viel Zeit. Ein anderer weiß es besser. Also nutzen wir die unbekannte Zeit hier auf Erden um in Frieden mit unseren Liebsten zu leben. Es war eine wunderschöne Stunde hier in der Adventszeit.
Und es scheint einen „Augenblick“ von Schönheit und Güte im Tod sich zu zeigen! Danke für diese starken Bilder
Das „Schauen“ des Todes, weist nicht auf das Leben hin- auf´s JETZT, aber auch auf das EWIGE LEBEN – das SICHER kommt, aber auch schon im JETZT liegt.
Es zeigt mir auf, dass ich so lange ich lebe, mich bemühe um die Liebe, um die Vergebung und Versöhnung. Schon jetzt loslassen –
Loslassen vom Altern
Loslassen von jeweiligen Wertvorstellungen
Loslassen von „Ich leiste, deshalb bin ich“
Loslassen von dem Bild, das ich mir vom Leben gemacht habe und immer mehr zu dem „Bild“ hinfinden, das Gott von mir macht.
IHN zu suchen – zu finden – zu leben – das ist hier meine irdische Aufgabe und dann kehre ich heim und treffe Euch alle wieder. Wie tröstlich, dass wir alle jetzt noch leben, wie tröstlich zu wissen, dass uns alle der Tod sicher ist, wie wunderbar, dass wir uns wieder sehen werden.
….also lasst uns schon hier auf Erden in Liebe und Freundschaft begegnen. Ich wünsche uns allen noch gute irdische Wege und dann ein gutes „Hinüber gehen“
Diese Ausstellung hat mich tief bewegt. Meine Mutter ist vor ca. 1 Jahr sehr rasch an einer schweren Krebserkrankung gestorben. ½ Jahr davor fotografierte ich in einer Ausstellung über Grabmäler eines der Doppelbilder, das dort ausgestellt war. Die Ruhe, die dieses Bild ausstrahlte faszinierte mich und gab mir – denke ich – Kraft für die Zeit mit meiner Mutter.
Danke, die Fotos sind sehr beeindruckend! Besonders bewegt hat mich das Portrait von dem jungen Jan Anderson und aufgeschrieben habe ich die Worte von Irmgard Schmid
– Kein Wesen zu nichts verfallen, die Ewigkeit regt sich in ALLEM. –
Danke! Walter Schels und Beate Lakotta
Eine Aufforderung an uns Lebende
- schneller zu vergeben
- schneller zu verzeihen
- mehr zu lieben.
Ich weiß nicht was schwerer ist, Abschied zu nehmen oder zu gehen. Beides tut unwahrscheinlich weh. Die Portraits und Lebensgeschichten haben mich zum Weinen und Nachdenken gebracht und auch geholfen das Fühlen und Denken eines Sterbenden und seiner Angehörigen zu verstehen.
Alle diese Menschen, alle diese Schicksale, die Frauen und Männer, die hier ausgestellt sind…, und alle jene, die jetzt gerade im Sterben liegen, ich lege sie in deine Hand guter Gott! Und auch alle Gefühle und Reaktionen in mir!
Nach dem tragischen Tod meines Bruders, war diese Ausstellung eine wahre Trauerhilfe!
Ich gehe nach Hause mit einem neuen Gefühl…habe ich heute zu meinem Mann zu meinen Kindern gesagt, wie sehr ich sie lieb hab? Man tut es viel zu selten! Doch wer weiß, was morgen sein wird. Vielleicht hat man keine Gelegenheit mehr dazu?
Ein besonderes Innehalten – hinsehen – aufmerken…
Eine ganz wertvolle Sicht, notwendig und hilfreich.
Erfahrung
Erfahrung sammeln
In Wäldern, Bergen
Städten
In den Augen
Der Menschen
In Gesprächen
Im Schweigen
(Rose Ausländer)
Ein ganz besonderes Requiem geht zu Ende. Die Menschen, deren Bilder zu sehen waren, hatten Anteil am Geschehen, waren präsent. Die Führungen waren Gottes- und Menschendienst. Danke, dass das möglich war.
Veranstalter:

Kirchliche Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in
Baden-Württemberg
Das Begleitprogramm zur Ausstellung ist ein Angebot der Landesstiftung Baden-Württemberg im Rahmen ihres Programms "Neue Brücken bauen...zwischen Generationen, Kulturen und Institutionen".

* Haus der Katholischen Kirche
