Nochmal Leben?

Es geht ums Sterben. Und das trifft uns alle – irgendwann. Ob wir es wahr haben wollen oder nicht. Beschäftigen mag sich niemand gern damit. Schließlich geht es ums Ende, um das unabweisliche Ende.

Warum eine solche Ausstellung?

Sterben tut weh. Und Abschied tut weh. Warum also nicht lieber früh damit umgehen lernen? Mag sein, dass im Angesicht der Toten und der Lebenden der Tod an Schrecken verliert. Vielleicht lernen wir an Todesthemen das Leben zu schätzen. Vielleicht beginnen wir zu begreifen, dass endloses Haben und rastloses Konsumieren noch lange kein Leben sind. Was aber ist der tiefere Sinn unseres Daseins dann?

Wer sind wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir?

Das sind Grundfragen, die sich in Philosophie und Religion stellen. Angesichts der Porträts, die Tod und Leben spiegeln, werden diese Fragen unausweichlich. Wir begleiten Sie mit unserem Programm, wenn Sie sich diesen Fragen stellen wollen.
Ob es endgültige Antworten angesichts des Todes gibt? Antwortversuche gibt es, und vor allem das tröstliche Miteinander, das uns Trauer ertragen hilft.

Einladung

Denken wir miteinander über Fragen und Antwortversuche nach. Auf unterschiedliche Weise und mit unterschiedlichem Akzent. Aus der Sicht des christlichen Glaubens, aus der Perspektive anderer Religionen, aus kultureller Sicht, unter dem Vorzeichen der Wissenschaften.

Wir laden Sie herzlich ein. Wir wünschen Ihnen, dass die Begegnung mit der Ausstellung und die Gespräche in den Veranstaltungen Sie mehr verstehen lassen von dem, was Tod heißt und was zugleich Mahnung ist zu leben. Jetzt.

Kirchliche Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung KILAG

 

 

Veranstalter:

Kirchliche Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in
Baden-Württemberg

Das Begleitprogramm zur Ausstellung ist ein Angebot der Landesstiftung Baden-Württemberg im Rahmen ihres Programms "Neue Brücken bauen...zwischen Generationen, Kulturen und Institutionen".

undefined Programmheft - (PDF|8 MB)

* Haus der Katholischen Kirche